Craniosacrale Therapie in der Osteopathie

Die craniosacrale Therapie ist ein Teilgebiet der Osteopathie und bietet die Möglichkeit auf vielen Ebenen zu arbeiten.

So hat die craniosacrale Osteopathie zum Beispiel positiven Auswirkungen auf die Psyche und Emotionen. Auch die Selbstheilungskräfte des Körpers werden gestärkt. Verspannungen und Blockaden – zum Teil auch im gesamten Körper – lassen sich dadurch lösen. Dabei können sowohl Kinder als auch Erwachsene behandelt werden.
Denn bei der Craniosacralen Osteopathie handelt es sich um Untersuchungs- und
Behandlungsmethode zugleich.

Angewendet wird sie überwiegend im Bereich des Schädels bis hin zum Kreuzbein In diesem Bereich des Körpers wird insbesondere auf den ungehinderten Liquorfluss und den damit verbundenen craniosacralen Rhythmus geachtet. Bei Bedarf wird dieser verbessert bzw. synchronisiert. Zudem werden die vor Ort befindlichen Muskeln, Faszien, Knochen und die Nerven mitbehandelt.

Durch die Behandlung lassen sich Verspannungen und Blockaden zum Teil auch im gesamten Körper lösen. Diese Therapieform bietet die Möglichkeit auf vielen Ebenen zu arbeiten, an dieser Stelle seien auch die positiven Auswirkungen auf die Psyche und Emotionen erwähnt. Ferner stärkt es die Selbstheilungskräfte. Es können sowohl Kinder als auch Erwachsene behandelt werden.

Weiterführende Links:

http://www.ifaop.com/osteopathie/was-ist-osteopathie/cranial/

http://www.cranioverband.org/craniosacrale-therapie.html


Viszerale Therapie in der Osteopathie

Die viszerale Osteopathie ist ein weiterer, sehr wichtiger Baustein der osteopathischen Medizin.

Sie beschäftigt sich mit den Organen im Brust-, Bauch- und Beckenraum. Selbstverständlich geht auch hier einer jeden Behandlung zunächst eine Untersuchung voraus. Dabei beurteilt der Osteopath den Zustand der Organe und führt Rückschlüsse auf deren Funktion.

Durch spezielle Techniken werden vorhandene krankhafte Mechanismen aufgelöst und die Funktion der betroffenen Organe verbessert. Teilweise setzt die Wirkung bereits während der Therapie ein. Zusätzlich zu der Wirkung auf die Organe selbst, gibt es auch Auswirkungen auf den Bewegungsapparat. Die
Selbstheilungskräfte werden durch die viszerale Osteopathie aktiviert und stabilisiert.

Weiterführende Links

http://www.osteopathie-schule.de/pdfs/ori/publikationen/viszerale_osteopathie.pdf

http://www.ifaop.com/osteopathie/was-ist-osteopathie/viszeral/

http://www.nijesh.eu/de/osteopathie/was-ist-viszerale-manipulation.htm


Parietale Therapie in der Osteopathie

Die parietale Therapie ist das dritte Feld einer osteopathische Behandlung.

Sie dient der Untersuchung und Behandlung von pathologischen Prozessen im Bereich des Bewegungsapparates. Es werden Muskeln, Faszien und Gelenke untersucht und auf ihre Funktion hin geprüft.

Bewegungseinschränkungen werden aufgelöst, Schmerzen minimiert, Spannungen der Muskeln und Faszien normalisiert und Gelenke wieder zur Normalfunktion gebracht. Hierbei geht es wie bei den anderen zwei osteopathischen Teilgebieten um sanftes und gezieltes Anregen der Selbstheilungskräfte. Es ist viel mehr als ein banales Manipulieren. Parietal behandelnder Osteopath ist kein „Bonesetter“. Dies war lediglich eine geniale Grundidee.

Weiterführende Links:

http://www.ifaop.com/osteopathie/was-ist-osteopathie/parietal/


Abschließend möchte ich gern sagen, dass meiner Meinung nach erst das Verschmelzen dieser drei Behandlungsfelder und die Fähigkeit des Behandlers auf die jeweilige Individualität des Patienten einzugehen die Qualität der Osteopathie ausmachen. Dem Ausübenden muss es möglich sein zu erkennen, welche schlechte Physiologie vorhanden ist, um dann die korrekte Behandlung zu kreieren. Sie sollte demjenigen, der sich in seine Hände begibt den meisten Gewinn bringen.

Der Osteopath muss zuerst die jeweilige „Normalität“ kennen, bevor er die Krankheit behandeln kann.

Andrew Taylor Still, Begründer der Osteopathie