Gesund Altern!

Gesund Altern!

Gesund sein im Alter ? Utopie oder selbstverständlich?

Immer wieder wenn ich Menschen im hohen Alter in meiner Praxis behandle, höre ich es sei doch "normal" im Alter Schmerzen und andere Beschwerden zu haben.

Ich dagegen denke, dass die Gesundheit jedes einzelnen Menschen sehr individuell ist und halte es durchaus für möglich selbst in hohem Alter beschwerdefrei zu sein. Altern ist mit "krank-sein" nicht gleichzusetzen. Es ist die innere Kraft, die und antreibt und die selbe kann uns gesund halten. Auch wenn das biologische Alter hoch und die Regenerationszeiten länger sind, glaube ich fest daran, im hohen Alter sein Leben ohne Schmerzen oder andere Symptome verbringen zu können. Doch wie schaffe wir das?

Jeder kennt den Spruch, in der Ruhe liegt die Kraft! Nun, diese Kraft ist die Gesundheit. Es kommt darauf, wie wir sie nutzen.

Es muss im Alltag möglich sein der Gesundheit Raum und Zeit zu geben. Denn diese sind wichtige Schlüssel. Nichts ersetzt die Zeit, sage ich stets im meiner eitorfer Praxis. Es gilt, sich der Gesundheit zuzuwenden, und sie als wichtig zu erachten. "Unsere Gedanken steuern unser Dasein!" Der Antrieb zur Gesundheit ist der Antrieb zum Leben. Dieser erwächst aus der Überzeugung. Natürlich ist eine gesunde Ernährung und Lebensführung ein wichtiger Teil des Ganzen. Doch genauso wichtig ist der Dialog mit unserem Körper. Wir tun gut daran in Kommunikation mit diesem zu sein. Damit wir erfühlen können, was der Körper braucht, so lernen wir wann etwas zu viel oder zu wenig ist.

Manchmal ist weniger mehr. Weniger Streß, weniger Aufgaben  machen den Weg frei für mehr Zeit zu lauschen. Mehr Zeit für Ruhe in uns. Wichtige körperliche Prozesse laufen in der Stille ab. Wir bremsen damit ungesunde Prozesse und machen den Weg für Krankheiten dicht. Gleichzeitig schaffen wir durch inneres Gleichgewicht eine Art "seelischen Jungbrunnen", bei dem wir uns wohlfühlen. Ihr Körper wir stadnhafter gegenüber pathogenen Einflüssen.

Nichtsdestotrotz ist eine Prophylaxe sowohl schulmedizinisch alls auch naturheilkundlich sehr wichtig.

Die Osteopathie hilft Ihnen durch Zentrierung wieder näher zu sich selbst zu rücken. Sie hilft Funktionsstörungen ganzheitlich zu durchleuchten und zu verstehen. So wird uns oft bewusst, was täglich von aussen einwirkt und wie man dem besser begegnet. Manchmal ist es wichtigbestimmte Perspektiven zu versuchen, um einem Problem entgegen zu treten. Das Alter ist eine wunderbare Sache, da solte man sich nicht mir Beschwerden herumplagen. Gerade hormonelle Einflüsse können viele Probleme ins Leben bringen. Besonders zählt das innere Gleichgewicht, damit der Lebenskomfort erhalten bleibt. Kümmern Sie sich um sich in dem Sie sich in Kommunikation mit sich selbst üben.

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Bindegewebe.

Das Bindegewebe.
Woran denken Sie, wenn Sie „Bindegewebe“ lesen? Zellulitis etwa? Dicke
Beine? Oder denken Sie dabei an Faszien?

Das Bindegewebe ist viel mehr. Es ist eins der faszinierendsten Gewebe des menschlichen Körpers und wird auch Stützgewebe genannt wie es in Knochen und Knorpel vorkommt.
Es ist entscheidend an der Infrastruktur und Versorgung unseres
Körpers beteiligt. Durch die Bindefunktion ist dieses Gewebe praktisch
überall und gleichzeitig verbindet es alle anderen spezialisierten Strukturen
miteinander. Es dient beispielsweise dem Stoffwechsel, dem Abtransport
von Ausscheidungsstoffen und ist maßgeblich am Wasserhaushalt
beteiligt, in der Wundheilung involviert, dessen freie Zellen tragen zu Abwehr
des Organismus bei und das Fett ist ein enormer Energiespeicher.
Das Bindegewebe ist in jedem noch so entfernten Winkel vorhanden und
sichert so die Funktionen des Körpers. Kaum etwas passiert, ohne dass
das Bindegewebe beteiligt ist. Wichtig also, dass dieses interessante Gewebe
gut funktioniert.

Und wir können es aktiv unterstützen, indem wir selbst aktiv sind. Sei es durch ausgiebige Spaziergänge, durch Schwimmen oder das Faszientraining. Aber auch innere Gelassenheit (parasympathische Aktivität), eine gute Ernährung, einen gesunden Hormonhaushalt und eine Portion Humor bringen uns ganz natürlich ins Lot. Falls Sie doch Unterstützung brauchen, kann die Osteopathie weiterhelfen. (Der Text ist nicht als Fachartikel zu verstehen. Das Thema „Bindegewebe“ soll lediglich näher gebracht werden.)

Osetopathie_Eitorf_Gesundheitsseite

 

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Wissenswertes über Kinesio-Taping und Cross-Taping

Kinesio-Taping

Das Kinesio-Tape ist eine sehr schöne unterstützende Methode und hat ein breites Anwendungsspektrum. In Verbindung mit anderen Haupttherapien (Osteopathie/Physiotherapie) ist es bei vielerlei Beschwerdebildern einsetzbar. Es kommt ursprünglich aus dem Leistungssport, wo es sehr für seine Wirksamkeit geschätzt ist. Die Ergebnisse dort sprechen für sich und so wendet man das Tape seit vielen Jahren auch in örtlichen Praxis an.

Ebenso wird es im Bereich der Rehabilitation eingesetzt. Insgesamt ist diese Therapie schon seit gut 20 Jahren auf dem Markt. Die Anwendung bedarf eines Lehrganges, weshalb Verbraucher unbedingt nach einem ausgebildeten Therapeuten schauen sollten. Es ist eben kein einfaches Pflaster.

Das zu 100% aus Baumwolle bestehendes Tape ist antiallergen und beinhaltet weder Zusatzstoffe, noch Medikamente oder pflasterähnliche Klebstoffe. Es hat lediglich eine dünne Acrylschicht als Basis um auf der Haut zu halten. Eine Anwendung wird daher sehr gut vertragen. Durch seine Beschaffenheit und Elastizität besitzt es eine Eigendehnung, die mit der eines Muskels vergleichbar ist. Das Material ist selbsttragend, durchlässig und somit atmungsaktiv aber dennoch wasserresistent. Es erhöht spürbar die Lebensqualität.

Wirkweise

Unsere Haut ist das Organ mit dem das Kinesio-Tape eine Art Symbiose eingeht und dessen Arbeit anregt.

Die Haut ist durchsetzt mit einer Vielzahl von Rezeptoren, um äußere Einflüsse wahrzunehmen, an tiefer gelegene Rezeptoren oder über einen Reflexbogen an die Wirbelsäule weiterzuleiten. Aber nicht nur die Haut, sondern auch die Faszien und der Muskel bekommen das Taping zu spüren. Diese werden mechanisch ordentlich gefordert, das hat eine sehr positive Wirkung auf dieses Gesamtsystem. Muskelverspannungen werden normalisiert und reguliert, Gelenke werden geschont und unterstützt, sowie Schmerzen reduziert und Lymphflüssigkeit läuft deutlich besser ab.

Alles in allem ein sehr breites medizinisches Spektrum im Bereich Versorgung und Prävention.

Cross-Taping

Das Cross-Tape arbeitet Hand in Hand mit dem oben genannten Kinesio-Tape oder auch völlig selbstständig. Es wird jedoch mehr in der Behandlung von Triggerpoints eingesetzt und kann auch sehr schön vom Anwender (Endverbraucher selbst) angewendet werden, in dem es die Punkte auf die es gesetzt werden "möchte" selbst anzeigt. Weshalb ich es auch das "Zauberpflaster" nenne, insbesondere wenn ich es bei Kindern anwende.

Das Geheimnis liegt in der statischen Aufladung des Materials. Denn auch die Triggerpunkte haben eine veränderte Ladung. Die Ergebnisse dieses insbesondere auf Schmerzhemmung ausgelegten Produktes sind verblüffend groß.
Doch auch das Cross-Tape ersetzt keine fundierten ganzheitliche Behandlung und ist daher ebenfalls nur als Begleittherapie zu nutzen.

Beide Behandlungsmethoden biete ich an und sind eine gute Ergänzung zu konservativen Methoden. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin für eine Behandlung in meiner osteopathischen Praxis in Eitorf.

Probieren Sie es einfach selbst aus.

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Was ist eine Narbe und warum Narbenbehandlung?

Eine Narbe ist kurzum die Endphase der Wundheilung. Je ernster jedoch die Verletzung, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass die Haut nicht komplett regenerieren kann.

Durch reparative Prozesse wird die Wunde verschlossen und es bildet sich eine Narbe. Narbengewebe besteht aus Granulationsgewebe, welches vom Wundboden aus den Hautdefekt verschließt. Epithelgewebe verschließt die Wunde vom Randgebiet aus. Das Granulationsgewebe ist reich an Fasern, aber ärmer an Zellen, Kapillaren und Feuchtigkeit. Die Kollagenfasern sind bei der Bildung von Narbengewebe zahlreich vorhanden. Dessen Bildung durch die Fibroblasten stattfindet.

Probleme welche durch Narben verursacht werden

  • Schmerzen und Bewegungeinschränkung
  • Juckreiz
  • Kontrakturbildung (Schrumpfung/Versteifung)
  • Strähnenbildung kann Bewegungseinschränkung verursachen
  • Hypertrophie
  • Verklebung (Bridenbildung)
  • Psychisches Leiden

Behandlungsmethoden

Die Behandlungsmethoden bei der Narbennachbehandlung sind genauso vielfältig wie die oben aufgeführten Probleme. Sie sind individuell mit dem Patienten abzustimmen und können durch folgende Methoden verbessert werden:

  • Osteopathie
  • Manuelle Lymphdrainage (MLD)
  • Epidermabrasie (Peeling)
  • Bindegewebsmassage
  • Narbenmassage
  • Lymphtaping (Kinesiotaping)
  • Silikone (Druckkleidung)
  • Blendmethode, Camouflage

Narben sind jedoch nicht immer nur Gewebeverletzungen. Manch einmal sind sie auch tiefe seelische Verletzungen. In solchen Fällen empfiehlt sich eine Psychotherapeutische Unterstützung.

Ich bin spezialisiert in der Behandlung von Narben auf Basis der hier genannten Behandlungsmethoden. Vereinbaren Sie einen Termin in meiner Praxis in Eitorf nahe Bonn .

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Schmerzreduktion

Schmerz ist ein unheimlich großes Thema, daher ist mein Beitrag dazu nur ein Ausriss aus dem Ganzen und beschränkt sich wie gewohnt auf das wesentlichste.

Zunächst einmal muss man sich zu Beginn die Frage stellen was ist Schmerz. Praktisch gesehen und laienhaft erklärt ist Schmerz zunächst lediglich ein Signal. Ein Zeichen des Körpers aus einer betroffenen Region das im Gehirn aufgenommen und interpretiert wird. Das Signal ist nicht immer deutlich. Er kann auch diffus sein, schwer zu lokalisieren und ebenso kann dem Gehirn ein Fehler unterlaufen. In solchen Fällen werden z.B. Alarmzeichen eines Organs als Alarmzeichen aus dem Hautbereich verstanden (viszero-cutaner Reflex). Ferner kann es auch zu übertragenem Schmerz kommen, d.h. das Signal/Stimulus ist am Herzen und der Schmerz wird auf den Arm übertragen (referred pain).

Um Schmerz deutlich interpretieren zu können bedarf es einer hohen Selbstkenntnis und auch therapeutischer Hilfe. Wenn wir jetzt sofort an die Schmerzreduktion denken, lässt sich sagen, dass diese nicht immer des Rätsels Lösung ist.
Zunächst sollten wir Schritt für Schritt vorgehen. Schmerz ist erstmal gut und wir sollten unserem Körper zuhören, wenn dieser mit uns "spricht". Das ist auch ein elementarer Gedanke der Osteopathie. Es ist nicht gesund, den Schmerz gleich verstummen zu lassen. Mit Schmerzen leben sollen Sie natürlich auch nicht. Es gilt der gesunde Weg durch die Schmerzsituation. Erst verstehen was uns der Körper sagen will, dann Schmerz hemmen und vor allem den Körper behandeln. Es ist wichtig die Ursache für Schmerz zu beseitigen. Schmerzfreiheit ist hier Lebensqualität.

Osteopathische Hilfe und Betreuung eines schmerzgeplagten ist meines Erachtens nach eine sehr kompetente Antwort und Stütze. Denn die Osteopathie sucht die Ursache und bringt die Beschwerden und den Körper in ein ganzheitliches Gesamtbild. Sie bedient sich oft sanfter Techniken und weiß den Körper zu verstehen, besonders in schwierigen Lagen.

Ferner biete ich meinen Kunden in meiner Praxis folgenden Therapien an:

  • Dry Needling (trockenes Nadeln mit Akkupunkturnadeln)
  • Kinesio-Taping (Textil-Tape insb. gut für das Myofasziale System)
  • Cross-Taping (sanfte Triggerpoint Behandlung)
  • Unblutiges Schröpfen (Behandlung des Unterhautfettgewebe und Anregung des Immunsystems)

Lassen Sie sich professionell betreuen und behandeln. Wir hören zu.

Ihr Wilhelm Thomas

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